Ein Pellets-Mikro-BHKW mit einer Scheibenturbine

Brenngas aus Pellets und anderen nachwachsenden Rohstoffen ist stark mit Staub, Ruß und Partikeln belastet. Deswegen können Turbinen mit Pellets-Rauchgas nicht arbeiten. Eine Scheibentubine lässt sich aber auch mit heißer Luft antreiben und diese wird auch im Pelletskessel benötigt.


Das Pellets-Mikro-BHKW versorgt seinen Pelletskessel mit Druckluft (in der Skizze hellblau) und bringt sie durch einen Erhitzer im Kessel auf 1.100°C. Die heiße Luft treibt dann eine Scheiben­turbine und einen Generator an. Nach der Scheiben­turbine optimiert die heiße Luft (gelb) die Pellets­verbrennung.
Innovativ ist die Scheiben­turbine mit Luft­antrieb und ihre extreme Material­belastung bei gut 50.000U/min. Rech­nerisch ist nach­gewiesen, dass sie über 30% Wirkungs­grad erreicht, wenn die Luft-Scheiben­turbine bei über 1.100°C läuft.

Strömungsplanung, Abdichtung und minimale Fertigungs­toleranzen bringen Herstellungs­risiken, die mit dem Bau eines Proto­typen erforscht werden sollen. bb-service entwickelt die Dichtungen, KST fertigt die Scheibenturbine und Josch Strahlschweiß-Technik den Heißlufterhitzer, während die Konstruktion durch die TH Wildau konzipiert und simuliert wird. Die Systemintegration in ein BHKW, die innovative Steuerung, Isolation, Sicherheits- und Wärmemanagement trägt Ökofen.

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